Mitte Juli war die Freude groß, als Johanna vom Deutschen Schützenbund für den anstehenden Junioren-CUP in Bukarest und die Junioren-WM in Breslau nominiert wurde. Der erste internationale Einsatz. Schnell mussten noch die letzten Themen geklärt werden, wie z.B. wer hat eine flugfähigen Bogenkoffer und schon ging es noch schnell zum Vorbereitungslehrgang nach Berlin.

Die Qualifikationsrunde beim Junioren Cup in Bukarest lief noch nicht ganz rund, aber in der Ausscheidungsrunde lief es super und Johanna konnte sich vom 18 Platz in der Qualifikation bis auf den 7 Platz nach vorne arbeiten. Beste deutsche Schützin in der Jugendklasse. Noch besser lief es im Team mit Leonie und Regina. Im Viertelfinale gewannen die drei 6:2 gegen Rumänien, das Halbfinale ging leider mit 6:0 an Frankreich. Im kleinen Finale gegen Italien fieberten alle von Zuhause aus beim Livestream mit und sahen eine bärenstarke Leistung, das Team gewann mit 6:0 Bronze.

Gleich in der nächsten Woche waren alle wieder bei der Junioren-WM in Breslau gefordert. Dorthin waren über 500 Sportler aus aller Welt gekommen, ein Ambiente wie bei einem Weltcup.
In einer schweren Qualifikation mit wechselnden Winden und Regenschauern konnte sich Johanna im Vergleich zum Juniorencup steigern und zeigte vor allem zweiten Durchgang was sie kann. In dem deutlich größeren Teilnehmerfeld belegte sie nach der Qualifikation den 47. Platz. Im 1/48 Finale traf sie auf die Schwedin Niki, ein enges Match was Johann leider mit 6:2 verlor und aus dem Einzelwettbewerb ausschied.

Besser lief es wieder im Team zusammen mit Leonie und Regina. Im 1/8 Finale gegen die Amerikanerinnen gelang es ihnen einen 4:0 Rückstand aufzuholen und ein Stechen zu erzwingen. Beide Teams schossen 26 Ringe und am Ende musst der Abstand zwischen der Mitte der Scheibe und dem nähersten Pfeil entscheiden.
So schafften unsere Mädels den Einzug ins Viertelfinale. Hier trafen sie auf Mexiko und zeigten eine Glanzleistung. Durch einen souveränen 5:1 Sieg über die Mexikanerinnen, immerhin 2. der Qualifikation, zog das Team ins Halbfinale ein.
Dort hieß der Gegner Ukraine. Ein stark umkämpftes Match, welches die Ukrainerinnen mit 6:2 gewannen.
Das Finale um Bronze fand in der großen Finalarena statt. So eine Arena sieht man nur bei Weltcups oder Weltmeisterschaften und alle zuhause saßen wieder gebannt vor dem Livestream.
Das Match um Platz 3 gegen Indien war hart umkämpft, nach 3 Passen stand es unentschieden und die nächste Passe musste Entscheiden. Die Inderinnen schossen eine 54er-Passe und konnten so das Match um Platz 3 gewinnen und das deutsche Jugendteam mit Johanna belegte den vierten Platz.

Aber später am Tag konnte das deutsche Team doch noch über 2 Medaillen jubeln. Charline und Jonathan konnten ihre Bronzematches in der Juniorenklasse gewinnen. Herzlichen Glückwunsch!

Wir gratulieren Johanna zu den erfolgreichen Einsätzen bei Junioren-CUP und Junioren-WM und wünschen ihr weiterhin viel Erfolg beim Bogenschießen und allen zukünftigen Einsätzen.

Siegerehrung European Youth Cup in Bukarest

Erster internationaler Einsatz für Johanna
Flying Arrow Summer Week
Nach einem Jahr Pause und trotz Corona fand dieses Jahr wieder eine Jugendferienwoche statt. Dieses Jahr leider noch ohne Übernachtung, aber dafür bei uns am Platz und mit Meistbeteilung.
Der Anfang der Woche stand unter dem Motto Feld- und 3D-Bogenschießen. Am Montag schossen wir noch bei uns am Platz die Entfernungen aus und übten Entfernung zu schätzen. Am Dienstag wurde die Theorie dann in Praxis auf der Keltenschanzen umgesetzt. Aber zuerst war der Weg dorthin mit dem Fahrrad zu bewältigen. Nach dem Einschießen ging es sogleich ins Gelände. Scheibe bergauf, bergab, schief, in den dunklen Wald und ab und an ein 3D Tier. Viele neue Erfahrungen für unsere Schützen. Nach der anstrengenden Runde auf der Keltenschanze ging es noch zu Fußballspielen, Baden und Pizzaessen an den Germeringer See.
Am Mittwoch hatte der Bogen frei. Am Vormittag waren wir im Hochseilgarten und am Nachmittag am Bogenplatz zum Sehnenbau oder Paracord flechten. Am Donnerstag stand eigentlich unser Bogenlauf auf dem Programm, der aber leider den nassen Platzverhältnissen zum Opfer fiel. Dafür ging es gleich mit dem Mannschaftschießen los, welches sich insgeheim zum Highlight der Woche entwickelte. Jeder durfte sich seine Entfernung 20m oder 40m aussuchen und es wurde eine Quali-Runde geschossen. Anhand dieses Ergebnisses wurden die Teams gebildet. Diese hatten solch klangvollen Namen wie, „M bis X“, „Goldhunger“, „OP-Kartoffel“,… Der Ablauf war schnell geklärt und jedes Team schoss gegen jedes Team und alle hatte einen riesen Spaß.
Der Freitag begann mit ein wenig Yoga zur Einstimmung auf den Tag und ab zur Boulderhalle. Route rauf und runter, auch mal über Kopf schnell merkte der ein oder andere seine Hände und Armmuskulatur. Den Nachmittag ließen wir gemütlich bei einer Runde Fußball, Volleyball oder ein paar Pfeilen ausklingen.
Es war wieder eine super Woche, aber wie immer zu kurz. Ein herzlicher Dank an die Vielzahl an Betreuern und an die Keltenschanze. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, dann hoffentlich wieder mit Übernachtung an einem Bogenplatz.
Am Wochenende vom 30.07. bis 01.08.2021 fand in Hochbrück die Bayerische Meisterschaft WA720 statt und ich habe allen Schützen und Schützinnen fest meine plüschigen Pfoten gedrückt. Aber ich will euch alles ganz genau von Anfang an erzählen.
Am Freitag, pünktlich zu Beginn der Sommerferien, ging es für Mirko als einzigen Blank Herren vom PSV, und für unsere Recurve Master weiblich, also für Evi, Conny und Gabi, los. Mirko erreichte mit 255 Ringen im 1. Durchgang und 246 Ringen im 2. Durchgang mit insgesamt 501 Ringen den 12. Platz.
Evi legte mit 282 Ringen stark vor. Im 2. Durchgang musste sie jedoch wegen Problemen in der Zughand ein paar Federn lassen. Trotz dieser Probleme kam sie noch auf 551 Ringe und sicherte sich den 6. Platz. Da stellte manch einer so qualifizierte Fragen wie: Ruhen und den Finger Pflegen, schießen aufhören, normal weiterschießen (weil schießen alles heilt) oder auf die dunkle Seite der Macht wechseln?
Conny schoss zwei sehr gleichmäßige Durchgänge und sicherte sich so mit 548 Ringen (276 Ringe und 272 Ringe) den 7. Platz direkt hinter Evi, und Gabi erreichte mit 239 und 220 Ringen (insgesamt 459 Ringe) den 9. Platz. Mit dieser Leistung konnten sich die drei den Mannschaftstitel sichern.

Für mich ging es aber erst am Samstag richtig los: Zusammen mit Evi durfte ich Kira und Andrea coachen. Dafür habe ich sogar eine Betreuer-Akkreditierung bekommen! Wir konnten uns aber nicht erklären, warum auf der Akkreditierung von Evi nicht „Evi ist wichtig“ draufstand…
Andrea trat zur Abwechslung mal wieder für den PSV in weiß an, und nicht wie bei den letzten Turnieren „immer wenn sie blau war“ für den BSSB. Sie hatte zuvor vom Trainerteam zwei Aufgaben bekommen, konnte jedoch nur eine davon erfüllen: Zwar konnte sie die Bayerische Meisterschaft in der Recurve Jugend weiblich gewinnen, jedoch nicht mit 630, sondern nur mit 613 Ringen (306 Ringe und 307 Ringe).
Auch Kira, die dieses Jahr bereits in Bochum bei den Ruhr Games die Bronzemedaille gewinnen konnte, stellte ihr Können eindrucksvoll unter Beweis. Nicht einmal ihr Klicker, welcher den Drang hatte, sich die ganze Zeit zu verstellen und locker zu werden oder ihr Pfeil, der den Drang verspürte, auf den Button zu hüpfen, brachte sie aus ihrer Ruhe. Diese hatte sie ihrem geschicktem Wettkampfmanagement zu verdanken; schließlich sind es ja nur 72 Pfeile, die aufgeschrieben werden. Und so schoss sie sich mit einer neuen Bestleistung von starken 571 Ringen erneut auf den 3. Platz.
Mit einem gutem Gesamtergebnis von 1813 Ringen ist unsere #JugendmannschaftvomPSV nun endlich Bayerischer Meister mit der Mannschaft, ein lang gehegtes Ziel. Da Johanna auf dem Weg zum Juniorencup in Bukarest war, durfte ich mit aufs Podium und mir ihre Medaille umhängen.

Bei den Recurve Damen ging am Samstag Laura an den Start. Ähnlich wie Andrea hatte sie trotz der Unterstützung von Anastasia zwar gute Gruppen, die aber halt nicht in der 10 waren, und erreichte so mit ihren 282 und 283 Ringen (insgesamt 565 Ringe) den 6. Platz.
Bei den Recurve Herren konnte sich Christian mit 515 Ringen den 34. Platz sichern, André erreichte auf seiner ersten Bayerischen mit der Bestleistung von 523 Ringen den 31. Platz. Tommi, der im Vorfeld fleißig wie immer trainiert hatte, schoss sich mit 570 Ringen auf Platz 23. Tobi lieferte mit Dimitris Hilfe im 1. Durchgang starke 323 Ringe ab, hatte jedoch nicht ausreichend Motivation, dieses Niveau zu halten. Er bevorzugte es, vor dem Stellen des Visiers noch ein paar 7er abzuwarten. Doch besser spät als nie! Schließlich landete er mit 627 Ringen auf dem 6. Platz. Für die Recurve Herren Mannschaft reichte es so mit 1665 Ringen für den 5. Platz.

Am verregneten Sonntag waren dann noch die Schüler und die Compounder dran. Benedikt erreichte bei den Schülern A mit neuer persönlicher Bestleistung von 480 den 12. Platz. Tom mit 442 Ringen den 13. Platz. Um die zwei zu unterstützen, musste ich nicht mal nass werden, sondern ich konnte ihnen im Trockenen unter meinem großen Regenschirm zuschauen.
Axel schoss in beiden Durchgängen 327 Ringe und landete bei den Compound Mastern auf Platz 8. Mit seinen 654 Ringen verfehlte er die Qualifikation zur Deutschen leider abermals nur ganz knapp.
Auf der Deutschen Meisterschaft in Wiesbaden im September dürfen Laura, Tobi, Kira, Johanna und Andrea nochmal angreifen und zeigen, was sie können. Und ich darf auch wieder mit Anastasia und Dimitri dabei sein, freu mich schon drauf. Außerdem bin ich immer total glücklich, wenn ich Schützen auf Meisterschaften betreuen darf und ihnen helfen kann!

Sportliche Grüße, alle ins Gold und bis zum nächsten Mal,
euer Paddy
Endlich wieder Meisterschaften!

Als ersten Lichtblick nach dem Corona-Lockdown hatte der deutsche Schützenbund  zum DeutschlandCup Bogen in Berlin und Bochum eingeladen. Eine erfreuliche Abwechslung nach einer langen Zeit ohne Wettkämpfe und eine gute Möglichkeit in die neue Wettkampfsaison zu starten. Mit einem passenden Hygienekonzept (regelmäßige Tests, Abstand und Maske) war ein halbwegs normaler Turnierablauf möglich.

Den Anfang machten Laura und Tobias am Freitag in Berlin.

Das Wettkampffeld war bestens vorbereitet und die Bedingungen sehr gut. In der starken Herrenklasse hatte Tobias am Anfang ein paar Probleme in den Wettkampf zu finden, er meinte selbst: „Noch fehlt mir die hundertprozentige Kontrolle über meinen Schussablauf im Wettkampf. Was sicher auch an der langen Wettkampfpause seit letztem Jahr im Sommer lag. Nach einer Steigerung im zweiten Durchgang erreicht Tobias mit 610 Ringen den 15. Platz.

Nach sehr durchwachsenen Trainingsleistungen im Vorfeld waren Lauras Erwartungen an den Wettkampf nicht sonderlich hoch. Die im ersten Durchgang erreichten 305 Ringen waren daher sehr überraschend. Laura meinte selbst: „Ich kann es gar nicht glauben, gerade nachdem die letzten Trainings überhaupt nicht gut liefen. Nach einem starken Start in den zweiten Durchgang schlich sich jedoch wieder der ein oder anderer Fehler ein, welche sich bis zum Ende des Durchganges nicht mehr ganz eliminieren hat ließen. Mit 593 Ringen belegte sie den 5. Platz und verpasste den Einzug ins Finale um nur einen Ring.

Der DeutschlandCup in Berlin war eine super Veranstaltung und ein toller Start in die Wettkampfsaison.

 

Aber für Tobias ging die Reise noch weiter. Direkt nach dem Wettkampf fuhr er mit dem Zug nach Bochum um unsere Jugend beim DeutschlandCup U18 zu unterstützen. Dieser wurde dieses Jahr erstmalig ausgetragen und fand im Rahmen der RuhrGames statt.

An den Start gingen Johanna und Kira. Die Qualifikation startete bereits um 9 Uhr bei bedecktem Himmel und leicht feuchter Luft.
Kira kämpfte zu Beginn des Wettkampfes etwas mit ihrer Nervosität, war es doch ihr erstes Turnier mit deutschlandweiter Beteiligung. Durch ein konzentriertes und fokussiertes Schießen erreichte sie eine neue persönliche Bestleistung von 535 Ringen und belegte im dem starken Teilnehmerfeld mit mehreren Landes- und Bundeskaderschützen den 14. Platz.
Johanna als erfahrene Bogenschützin kämpfte zu Beginn noch ein wenig mit ihrer Schießtechnik und den Lichtverhältnissen. Mit einem soliden Ergebnis von 616 Ringen belegte sie den zweiten Platz nach der Qualifikation.
Für die besten 16 Schützinnen ging der Wettkampf mit dem Finalschießen weiter, darunter auch Johanna und Kira. Johanna traf in der ersten Runde auf die Fünfzehnte aus der Qualifikaiton und setzte sich klar mit 6:0 durch. Für Kira war die Herausforderung in der ersten Runde deutlich größer, sie traf auf die drittplatzierte der Qualifikation. Kira schoss deutlich stärker als in der Qualifikation und erreichte nach 5 Passen ein Unentschieden, somit müsste ein Stechpfeil entscheiden wer in die nächste Runde einzieht. Beim Stechpfeil schießt jede Schützin einen Pfeil und welcher Pfeil näher an der Mitte getroffen hat ist weiter. Kira setzte sich mit einer 8 gegen eine 7 durch und zog ins Viertelfinale ein.
Ab dem Viertelfinale erschwerten wechselnde Wind- und Lichtverhältnisse das Schießen. Kira kam mit den wechselnden Bedingungen besser zurecht und sicherte sich mit einem 6:2 Sieg den Einzug in Halbfinale. Johanna schoss in ihrem Viertelfinale auf konstant hohem Niveau und siegte souverän.
Das PSV Halbfinale war perfekt! Im Training oft schon gegeneinander geschossen, standen sich beide nun das erste Mal in einem Wettkampf gegenüber. Die Anspannung war groß. Nachdem Kira den ersten Satz für sich entscheiden konnte, zeigte Johanna in den folgenden Sätzen ihre Finalstärke und setzte sich schließlich mit 6:2 durch.

Somit stand Johanna im Goldfinale und Kira im Finale um Bronze. Der Jubel aller in München vor dem Livestream mitfiebernden PSV-Anhänger war bis nach Bochum zu hören. Für die Medaillematches wurde extra ein eigenes Finalfeld errichtet. Hier hat jede Schützin 20 Sekunden für den Pfeil Zeit und es wird abwechselnd geschossen. Eine Herausforderung, haben wir aber im Training bereits vor 2 Wochen geübt. Los ging es mit dem Finale um Bronze, Kira traf auf die Viertplatzierte der Qualifikation, Annika vom Krefelder SK. Als vierzehnte war Kira die klare Außenseiterin. Doch sie ließ sich nicht einschüchtern und erkämpfte sich wieder ein 5:5 Unentschieden. Ein einziger Pfeil sollte also entscheiden, wer die Bronzemedaille gewinnen würde. Annika legte mit einer 8 vor, doch davon ließ sich Kira nicht beirren, schoss eine 9 und gewann die Bronzemedaille. Die Freude war natürlich riesig.

Im Goldfinale traf Johanna auf die Erstplatzierte der Qualifikation, Leoni vom TSV Lindenberg. Beide hatten bereits mehrmals gegeneinander geschossen und der Ausgang dieses Matches war vollkommend offen. Passend zum Goldfinale frischte der Wind auf und verlangte alles von den beiden erfahrenen Schützinnen ab. Leonie kam mit den Bedingungen etwas besser zurecht und entschied das Match 7:1 für  sich. Johanna erreicht mit diesem Ergebnis den sehr guten zweiten Platz.

Wir freuen uns über einen zweiten Platz für Johanna und einen dritten Platz für Kira beim DeutschlandCUP U18 Bogen.

Der Aufwand mit Covidtest und Bahnfahrten durch ganz Deutschland hat sich auf jeden Fall gelohnt, es waren zwei sehr gut organisierte Wettkämpfe. Die Einbindung in Multisportveranstaltungen wie die Finals oder den RuhrGames ist eine erstklassige Gelegenheit unseren Sport einer breiten Masse zu präsentieren. Gerne wieder.

DSB Bericht

Quelle der Fotos: DSB Facebookseite

Deutschland Cup Bogen
cof
Trainings Area
Wettkampf Area
Das „Vegas Shoot“ ist das größte Hallenturnier weltweit und jedes Jahr wird eine neuer Teilnehmerrekord aufgestellt. Dieses Jahr traten vom 7. bis 9. Februar 3.816 Schützen und Schützinnen aus 53 Ländern an. Jung bis Alt war gekommen, um den Sport auszuüben, den wir alle so sehr lieben.
In Las Vegas gibt es einige Besonderheiten zu den sonst bekannten Turnieren. So werden statt zwei, drei Wertungsdurchgänge geschossen. Ebenso wird auf die im Dreieck angeordneten Vegas-Spots und nicht auf die vertikalen 3er-Spots geschossen. Auch die Schussdistanz ist mit 20 yards ein paar Zentimeter länger als die bekannten 18m.
Der Wettkampfort war eher ungewöhnlich. Geschossen wurde in der Rodeoarena und den Veranstaltungshallen des Southpoint Hotel und Casino. Dort übernachteten auch die meisten Bogenschützen. Dies sorgte für eine besondere Atmosphäre. Stets traf man in den Fluren, Casinos oder Restaurants auf Leute mit Bögen.

Freitagvormittag ging es also mit dem ersten Durchgang los. Die Nervosität stieg deutlich, ließ aber nach den ersten Pfeilen nach.
Am ersten Tag schoss der aktuell Weltranglistenerste, Brady Ellison, die Maximalringzahl von 300 Ringen. Dies ist bisher noch keinem olympischen Recurveschützen gelungen. In der gleichen Klasse schoss Tobias am ersten Tag hervorragende 289 Ringe, dies bedeutete zwischenzeitlich den 13. Platz.
Der zweite Wettkampftag begann sehr früh. Bereits um sieben Uhr flogen die ersten Pfeile.
Laura teilte sich ihre Scheibe mit der aktuellen Olympiasiegerin Chang Hye-jin. Nach hervorragenden 280 Ringen am ersten Tag, hatte sie am zweiten Tag doch mit ihren Nerven zu kämpfen. Brady Ellison behielt seine weiße Weste und schoss abermals 300.
Nach zwei von drei Durchgängen wurden die Gruppen entsprechend der Ergebnisliste neu gemischt. Alles blickte gespannt auf Brady. Würde ihm die Sensation gelingen, als erster Recurveschütze perfekte 900 Ringe zu schießen? Und sie gelang ihm!

Nach drei aufregenden Wettkampftagen erreichte Tobias mit 854 Ringen den 28. Platz, Laura erreichte mit 818 Ringen ebenfalls den 28. Platz.
Es war eine spannende und einmalige Erfahrung an solch einem großen und hochkarätig besetzten Wettkampf teilzunehmen. So ein Turnier ist in Deutschland nicht zu finden.
The Vegas Shoot 2020
Ligasaison 2019/2020
Auch die Ligasaison 2019/2020 endet für die Mannschaften des PSV überaus erfolgreich.

In der Bezirksliga München startete die PSV Recurver im ersten Wettkampftag mit eine durchaus soliden Platz im Mittelfeld.
Aber am 2. Wettkampftag kam der große RUN: mit 14:0 Punkten erreichten Deina, Conny, Ricki, Christian, Andre und Stjepan den ersten Platz und damit den Aufstieg in die Oberliga Südwest Recurve.

Das Ziel der Mannschaft in der Regionalliga Süd Recurve mit Erika, Laura, Tobias, Colin und Tommi war Klassenerhalt.
Mit teilweise Top Ergebnissen (im 3. Wettkampftag z.B. 14:0 Punkte) hieß es am Ende 2. Platz. Da aber eine Mannschaft in der 2. Bundesliga Süd die Lizenz zurück gab und sie die besten Zweitplatzierten in der Regionalliga Süd/Südwest waren, bedeutet das für unsere Mannschaft den Aufstieg in die 2. Bundesliga Süd Recurve.   

Und am letzten Januar Wochenende schafften unsere Compounder mit Kristina, Stefan, Lukas, Gabriel und Michael  mit einem tollen Ergebnis den Aufstieg in die Bayernliga Süd Compound.   
Nach einer erfolgreichen Bezirksmeisterschaft im Dezember stand nun die Bayrische Meisterschaft im Rahmen der Augsbow am 18. und 19.01.2020 an.
Insgesamt hatten sich 13 Schützen*Innen des PSV für die Bayrische Meisterschaft qualifiziert.
Am Samstag gings dann mit den Recurvern los.
Nach der Qulifikationsrunde belegt Tobias bei den Recurve Herren den 3. Platz (auf Grund eines Losentscheides) und Laura den 6. Platz was bedeutet, dass sie sich für die Finals qualifiziert hatten. Tommi startet mit einem hervorragenden 1. Durchgang, am Ende fehlt ihm nur drei Ringe für die Teilnahme an den Finals. 
Laura musste sich leider bereits in der ersten Runde gegen die spätere Vizemeisterin geschlagen geben was am Ende Platz 6 bedeutete.
Für Tobias lief es dagegen besser. Auch wenn sein Viertelfinale erst mit einem Stechpfeil entschieden wurde behielt er die Nerven was am Ende mit dem Bayrischen Meistertitel belohnt wurde.
Sowohl die Damenmannschaft Recurve mit Laura, Deina und Erika, als auch die Herrenmannschaft Recurve mit Tobias, Christian und Tommi wurden jeweils  bayrische Vizemeister.
Am Sonntag startete dann der zweite Teil unserer Teilnehmer. 
Bei Jugend weiblich Recurve wurde Johanna bei bayrische Vizemeisterin. Für den Rest unserer Jugendlichen lief es nicht ganz so gut. Trotzdem hat es allen Spaß gemacht.
Die Senioren Compound lieferten sich um den dritten Platz bis zum Ende ein Kopf an Kopfrennen was Manfred am Ende für sich entscheiden konnte und damit den dritten Platz belegte.
Und last but not least  belegte Jörg noch einen guten Platz im Mittelfeld, aber die Ringzahl reichte trotzdem für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in Hof.

Für die PSV Schützen*Innen war es ein erfolgreiches Wochenende mit einem kompletten Satz Medaillen.
Bayrische Meisterschaft Halle 2020 in Augsburg am 18./29.02.2020

Nach dem derzeitigen Stand kann unter folgenden Voraussetzungen trainiert werden:

 

Die Trainingszeiten findet ihr hier

Ansonsten gelten die Hygienevorschriften des PSV München.
Reservierungen sind über unser Anmeldetool möglich.

 

 

Die aktuelle Vorgabe ist:
Inzidenzwert < 35 = Kein negativer Test erforderlich
Die aktuelle Vorgabe ist:
Inzidenzwert > 50 < 100 = Negativer Test erforderlich
Zweifach Geimpfte und Genesene sind von der Testpflicht ausgenommen, ein entsprechender Nachweis ist aber erforderlich

Nach dem derzeitigen Stand kann unter folgenden Voraussetzungen trainiert werden:

 

Die Trainingszeiten findet ihr hier

Ansonsten gelten die Hygienevorschriften des PSV München.
Reservierungen sind über unser Anmeldetool möglich.